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Zwei, drei oder viele Prints kombinieren

19.06.2026, Daniel Lange

Serengeti und Baobab als Paar über dem Bett im Schlafzimmer

Ein Print an einer Wand steht für sich. Bei zwei Prints kommt es auf das Verhältnis zwischen ihnen an, und das entscheidet, ob die Wand ruhig wirkt oder unruhig.

Eine Gemeinsamkeit und ein Unterschied

Zwei Bilder funktionieren zusammen, wenn sie eine Sache teilen und sich in genau einer anderen unterscheiden.

Zum Beispiel zwei Island-Motive in Blau und Weiß, eines mit klarer Linie, eines mit feiner Verästelung. Oder zwei Flussverästelungen, eine in Ocker, eine in Grau-Blau.

Selten trägt es, wenn sich zwei Bilder in allem ähneln. Dann fragt man sich, warum es zwei sein mussten.

Ein Bild sollte führen

In einer Dreiergruppe sollte ein Motiv das ruhigste sein. Es gibt der Gruppe einen Ort, an dem das Auge landen kann.

Drei gleich starke Bilder nebeneinander konkurrieren. Daran liegt es meistens, wenn eine Bilderwand anstrengend wirkt, obwohl jedes Bild für sich gut ist.

Beim Format auf die Linie achten

Am ruhigsten wirken Gruppen, in denen alle Prints dasselbe Format haben. Wenn du mischen willst, halte wenigstens die Höhe gleich und variiere nur die Breite. Dann bleibt die Oberkante als gemeinsame Linie erhalten.

Drei Kombinationen, die bei mir funktionieren

Über dem Sofa hängen zwei Prints à 90 × 60 cm mit acht Zentimetern Abstand, beide aus derselben Region.

Im Flur passen drei Prints à 45 × 30 cm in gleichem Abstand, die Mitte auf 145 Zentimetern.

Für den Kontrast nimmst du ein großes ruhiges Motiv und setzt daneben versetzt ein kleines mit starker Farbe. Das geht gut an schmalen Wänden.

Wenn du eine bestimmte Wand im Kopf hast, schreib mir die Maße und schick mir ein Foto. Ich stelle dir eine Kombination zusammen.