Alle Beiträge

Welche Printgröße zu welchem Raum passt

27.08.2026, Daniel Lange

Gigant in vier Größen von 60 × 40 bis 105 × 70 cm über einem Sofa im Vergleich

Die Frage, die mich am häufigsten erreicht, lautet, welche Größe sie nehmen soll. Und danach höre ich meistens, es hätte ruhig eine Nummer größer sein dürfen.

Zwei Drittel der Möbelbreite

Ein Bild über einem Möbelstück wirkt am ruhigsten, wenn es etwa zwei Drittel der Breite dieses Möbels einnimmt. Bei einem Sofa von 210 cm sind das rund 140 cm, also 150 × 100 cm als Einzelbild oder zwei Prints à 60 × 40 cm nebeneinander.

Bei einer Kommode von 120 cm landest du bei etwa 80 cm Bildbreite, also 90 × 60 cm. Bei einem Sideboard von 180 cm sind es etwa 120 cm, also 120 × 80 cm.

Welches Format wohin passt

Über dem Sofa oder Bett passen 120 × 80 cm oder 150 × 100 cm. Hier darf ein Bild Raum nehmen, denn dorthin schauen alle.

Frei an der Wand im Wohnzimmer sind 90 × 60 cm gut. Groß genug, um zu tragen, klein genug, um nicht zu erschlagen.

Im Flur oder Treppenhaus nimmst du 60 × 40 cm, gern mehrere in Reihe. Bilder siehst du dort im Vorbeigehen und aus kurzer Distanz.

Auf Schreibtisch oder Regal stehen angelehnt 30 × 20 cm oder 45 × 30 cm gut.

Als Geschenk eignen sich 30 × 20 cm. Handlich, bezahlbar und trotzdem ein echter Fine-Art-Print.

Ein Test, der zwei Minuten dauert

Kleb mit Malerkrepp ein Rechteck in der gewünschten Größe an die Wand. Lass es einen Tag hängen und geh ein paarmal daran vorbei. Du merkst schnell, ob die Fläche die Wand trägt oder darin verschwindet.

Was das Motiv ausmacht

Motive mit feiner Struktur, Gletscherflüsse, Lavafelder, Flussverästelungen, gewinnen mit jedem Zentimeter. Aus der Nähe entdeckst du darin Details, die auf 30 × 20 cm schlicht nicht sichtbar sind. Schwankst du zwischen zwei Größen und das Motiv hat viel Struktur, nimm die größere.